Niederlassungen einbeziehen
Was ist möglich?
Mit der Virtual Private Network (VPN) Technologie ist nahezu alles möglich. Da an den meisten Standorten DSL vorhanden ist, kann dieses genutzt werden um entfernte Arbeitsplätze mit der Firmenzentrale zu verbinden.
Die Verbindung erfolgt via Internet. Nun wäre das eine unsichere Angelegenheit, denn da tummeln sich ja doch Millionen von Nutzern, darunter auch solche mit weniger guten Absichten…
Die VPN-Technologie funktioniert so, dass zwei Verbindungspartner, also Filiale und Zentrale, sich im Internet treffen und dabei „verschlüsselte Schlüssel“ austauschen. Das mag etwas komisch klingen, aber nur so gelingt es die Verbindung schon vor dem Aufbau vor Hackern zu schützen. Nur der Verbindungspartner, der alle Informationen besitzt und auch die richtigen Antworten auf die Fragen des anderen Partners kennt, ist überhaupt in der Lage den Schlüssel als solchen zu erkennen. Dadurch ist das System praktisch nicht zu knacken und Sie können sich auf die Sicherheit der Verbindungen verlassen.
Die so entstandene Verbindung bezeichnet man auch als VPN-Tunnel, vielleicht um die Wirkungsweise (ringsum dicht mit zwei Ausgängen) zu verdeutlichen. Das Arbeiten selbst findet fast immer über eine Terminal-Verbindung statt. Dabei meldet sich der Mitarbeiter aus der Filiale am Terminalserver der Zentrale an und arbeitet quasi so, wie Sie das aus dem Internet kennen: Tastatur und Mauseingaben werden an den Terminalserver übertragen und dieser schickt seine Bilder an den Client-PC zurück. Es werden also nur diese Signale über das Internet versandt und die eigentliche Rechenarbeit leistet der Terminalserver in der Zentrale. Auch alle Daten bleiben in der Zentrale. Daher ist das Arbeiten für den entfernt sitzenden Benutzer fast so schnell als wäre er vor Ort.



